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Praktisch perfekt: 50% Kosten sparen
Mit diesen Zahlen vor Augen kann man sich gut vorstellen, wie unwirtschaftlich das, was bislang irgendwie funktioniert hat, tatsächlich ist. Von der beachtlichen Lagerfläche einmal abgesehen, die ein derart antiquiertes Archiv benötigt, wird hier Intransparenz in Serie produziert. Selbst der unbedarfteste Leser wird an dieser Stelle nicht mehr länger geneigt sein zu glauben, dass ein solches System irgendwem Durchblick beschert. Ein schnelles Finden einzelner Teile-Dokumentationen braucht hier ein glückliches Händchen, die Überarbeitung einer kompletten Anlagendokumentation wird zur Dauerbeschäftigung. Und spätestens dieses reale Rechenbeispiel dürfte endgültig deutlich machen, warum die Technische Dokumentation das Zeug zur Chefsache hat, zumindest für einen entscheidenden Moment der Neuorientierung: Beim Bau eines Kernkraftwerkes gehen rund 1 % des gesamten Investitionsvolumens auf das Konto der Technischen Dokumentation. Das sind im konkreten Fall Millionenbeträge und selbst bei kleineren Anlagen stattliche Summen. Würde man hier sinnvoller, gemeint ist effektiver und effizienter, arbeiten, ließen sich nicht nur Zeit und Aufwand um gute zwei Drittel reduzieren, sondern auch die Kosten auf die Hälfte minimieren. Die Technische Dokumentation würde zu einem wertvollen Glied der betrieblichen Wertschöpfungskette avancieren. Und genau das ist jetzt nicht mehr länger blanke Theorie, sondern bereits in Anwendung befindliche Praxis.
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